Bier und Gesundheit


Bier schĂŒtzt Magen, Nieren und Galle
Große Studien aus Helsinki und Ulm belegen die gesunde Wirkung von Bier auf die Verdauungsorgane
18.03.2003
Menschen, die mĂ€ĂŸig Bier trinken, haben weniger Probleme mit den Verdauungsorganen Magen, Nieren und Galle. Der Grund: Bier enthĂ€lt wenig Calcium und viel Magnesium, was der Bildung von Gallen- und Nierensteinen vorbeugen kann.

Eine Wissenschaftler-Gruppe des Nationalen Gesundheitsinstituts in Helsinki* hat fĂŒnf Jahre lang 27.000 Finnen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren untersucht. Zu Beginn litt niemand der Untersuchten an Nierensteinen. Im Verlauf der Studie klagten 300 Menschen ĂŒber diese Ă€ußerst schmerzhafte Nierenerkrankung. Die Wissenschaftler kamen bei ihren Vergleichen zu der Erkenntnis: Eine Flasche Bier tĂ€glich reduziert das Nierenstein-Risiko um 40 %.
In Polen und Tschechien, ĂŒbrigens beides LĂ€nder, in denen Bier zu den beliebtesten alkoholischen GetrĂ€nken zĂ€hlt, gilt Bier sogar als Heilmittel gegen Nierensteine, und Krankenkassen beteiligen sich entsprechend an den Kosten.

MĂ€ĂŸige Biertrinker genießen außerdem einen erhöhten Schutz gegen das Bakterium Heliobacter pylori, das als Ursache fĂŒr MagengeschwĂŒre gilt und als Risikofaktor fĂŒr Magenkrebs in Frage kommt. Kaffee hingegen fördert das Infektionsrisiko um das Doppelte. Prof. H. Brenner von der Uni Ulm** stellte in seiner Studie fest: Der Magenkeim siedelt sich am liebsten bei Menschen an, die ĂŒberhaupt keinen Alkohol trinken. Bei mĂ€ĂŸigen Alkoholkonsumenten sank das Risiko hingegen drastisch: 75 Gramm Alkohol wöchentlich (das entspricht knapp drei Litern Bier) reichten dafĂŒr aus, das Risiko um etwa ein Drittel zu senken.

*American Journal of Epidemiology 1999; 150:187-94
** Prof. H. Brenner: Der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Infektionen mit Helicobacter pylori. American Journal of Epidemiology, 15.03.1999, 149(6):571-6
Download Text: Magen, Nieren, Galle.rtf
(Quelle: www.brauerbund.de, Stand: 27.08.03)

Alkohol verbessert das Gehör im Alter
Durch amerikanische Studie belegt

18.02.2003
Wer in jĂŒngeren Jahren mĂ€ĂŸig aber regelmĂ€ĂŸig Alkohol konsumiert, hört im Alter besser. Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie 1, die sich mit dem Einfluss von Alkohol auf das Gehör beschĂ€ftigt. 140 Gramm Alkohol wöchentlich - das entspricht etwa 4,2 Litern Bier - war die ideale Menge, um das Risiko eines altersbedingten Verlustes des Gehörs in hohen und tiefen Frequenzen um fast 40 Prozent zu senken.
Ursache fĂŒr diesen Schutz vor Schwerhörigkeit ist: Alkohol verbessert die Durchblutung im gesamten Körper und hĂ€lt so auch das Gehör lĂ€nger jung. Das Hörvermögen wĂ€chst allerdings nicht mit der Menge des Alkohols: Höherer Alkoholkonsum schĂ€digt das Ohr.


1 M.M. Popelka u.a., "Moderate Alcohol consumption and Hearing Loss: A Protective Effect", 2000, American Geriatics Society
Download Text: Gehör.rtf
(Quelle: www.brauerbund.de, Stand: 28.08.03)

Alkoholfreies Bier fördert Milchbildung bei stillenden MĂŒttern
Neue Studie der UniversitĂ€t MĂŒnchen

29.01.2001
Der Genuss von alkoholfreiem Bier stimuliert die Milchproduktion bei stillenden MĂŒttern. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der UniversitĂ€t MĂŒnchen.
"Es ist eine alte Hebammen-Weisheit, dass Biergenuss die Milchproduktion anregt -biochemische Daten stĂŒtzen diese These", so Professor Berthold Koletzko, der Autor der Untersuchung. Diese Wirkung treffe aber nicht nur auf alkoholhaltiges Bier zu, sondern auch auf die alkoholfreie Variante. So brauchen junge stillende MĂŒtter, die gerne Bier trinken, auch nach der Geburt nicht auf den Konsum von Bier zu verzichten, da es zahlreiche alkoholfreie Biere auf dem deutschen Markt gibt.

Nach der Studie sind drei GrĂŒnde fĂŒr die positiven Wirkungen alkoholfreier Biere auf die Gesundheit stillender MĂŒtter entscheidend:

- Der hohe Hopfenanteil im Bier sorgt fĂŒr mehr Ruhe und Gelassenheit der Mutter und
kann so zu einem besseren Stillerfolg fĂŒhren.
- Die Gerste in dem GetrÀnk fördert die Produktion des Hormons Prolactin - und dies
stimuliert die Milchbildung.
- DarĂŒber hinaus ist alkoholfreies Bier mit seiner FĂŒlle an Kohlenhydraten,
Mineralstoffen und Vitaminen ein idealer NĂ€hrstoff-Lieferant fĂŒr junge
MĂŒtter. "Alkoholfreies Bier ist also durchaus hilfreich beim Stillen", bilanziert
Professor Koletzko.

Beer and Breastfeeding, von Berthold Koletzko und Frauke Lehner, Dr. von Haunersches Kinderspital, UniversitĂ€t MĂŒnchen, in: Adv Exp Med Biol 2000; 478: 23-28
Download Text: stillen.rtf
(Quelle: www.brauerbund.de, Stand: 28.08.03)

Alkoholfreies Bier ist isotonisch und gesund fĂŒr Sportler
21.05.2003
Alkoholfreies Bier ist das ideale GetrĂ€nk fĂŒr Sportler. Bier ist isotonisch, das heißt: es hat dieselbe Konzentration gelöster Stoffe wie Blut. Das ist fĂŒr Sportler besonders wichtig, denn das GetrĂ€nk, das sie nach dem Schwitzen zu sich nehmen, muss vom Körper so rasch wie möglich aufgenommen und verwertet werden - und das gelingt mit isotonischen GetrĂ€nken am besten. Außerdem enthĂ€lt Bier viel Wasser, und der ausgeprĂ€gte Geschmack von Bier ermöglicht es, große Mengen an FlĂŒssigkeit aufzunehmen. Jeder Sportler weiß, wie wichtig der FlĂŒssigkeitsausgleich nach vollbrachter Leistung ist.

Weitere gute Eigenschaften machen alkoholfreies Bier zum idealen SportgetrĂ€nk: Es weist ein besonders gutes VerhĂ€ltnis zwischen Kohlenhydraten und Kalorien auf; Kohlenhydrate machen ĂŒber 60 % der Kalorien des Bieres aus; Bier enthĂ€lt zudem weniger Kalorien als andere GetrĂ€nke. Zum Vergleich: 100 ml Rotwein haben 74 kcal, 100 ml Cola 57 kcal und 100 ml Pils 43 kcal. Alkoholfreies Bier hat sogar nur 28 kcal auf 100 ml. Außerdem ist Bier fett- und cholesterinfrei, es enthĂ€lt jedoch reichlich Mineralstoffe.

Die isotonischen "SportlergetrĂ€nke", die seit einigen Jahren auf dem Markt sind, fallen im Vergleich mit alkoholfreiem Bier zurĂŒck: Bier ist ein reines Naturprodukt ohne chemische Zusatzstoffe, es enthĂ€lt außerdem kaum Zucker. Die meisten isotonischen GetrĂ€nke weisen dagegen einen hohen Zuckergehalt auf. Und preiswerter als diese SpezialgetrĂ€nke ist Bier allemal.

1.500 Zeichen / 215 Wörter Abdruck honorarfrei. Belegexemplar erbeten.
Download Text: alkohlfrei.rtf
(Quelle: www.brauerbund.de, Stand: 28.08.03)

Warum Bier so bekömmlich ist?
Bier enthĂ€lt wichtige Vitalstoffe wie Vitamine, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, AminosĂ€uren, Hopfenbitterstoffe sowie organische SĂ€uren. DarĂŒber hinaus ist Bier auch fast frei von Fett und ohne jedes Cholesterin, deshalb macht es auch nicht dick, sondern höchstens Appetit.

Bier enthĂ€lt natĂŒrlich auch Alkohol. Doch selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO hat klar festgestellt:
Wer geringe Mengen Alkohol trinkt, mindert das Risiko einer Herzerkrankung.
Die so genannte 4-H-Regel besagt: Alkohol im Bier steigert die Hirndurchblutung, erweitert die HerzkranzgefĂ€ĂŸe, erhöht die Harnausscheidung und dehnt die BlutgefĂ€ĂŸe der Haut.

Gerade in unserer Stressgeplagten Zeit ist Bier in vernĂŒnftigen Mengen damit auch ein sanftes, erfrischendes Beruhigungsmittel, da Hopfen und Alkohol unsere Nerven entspannen.

In einem Liter Bier sind rund 40 g Alkohol enthalten. Diese Menge pro Tag ist fĂŒr einen erwachsenen, gesunden Menschen unter normalen UmstĂ€nden unbedenklich. Dennoch sind wir alle aufgerufen, mit Alkohol vernĂŒnftig umzugehen.
Keine Frage – einigen Menschen fĂ€llt dies schwer, denn sie glauben, mit Alkohol lassen sich ihre Probleme lösen. Aber weder mit Bier noch mit anderen alkoholischen GetrĂ€nken können persönliche Krisen gemeistert oder Spannungen aus der Welt geschafft werden. Bei Problemen ist Alkohol mit Sicherheit der falsche Lösungsansatz.

Wir wollen vor allem Spaß haben beim Biertrinken. In guter Laune mit Verstand genießen – dann ist unser Bier das reinste VergnĂŒgen.
Denn nur wer Bier mit Verstand genießt, geht gut mit sich selber um!


(Quelle: www.getraenke-konstanz.de)

Maßvoller Biergenuss ist gesund
Vitamine, Mineralien und Kohlenhydrate im Bier

10.05.1999
Passionierte Biertrinker - und nicht nur die sĂŒdlich des WeißwurstĂ€quators - wissen es lĂ€ngst: Maßvoller Biergenuss ist gesund. Diese Volksweisheit hat auch eine wissenschaftliche Grundlage, denn wer Bier trinkt, fĂŒhrt seinem Körper zugleich Vitamine, Kohlenhydrate und Mineralstoffe zu. Doch wie gelangen diese Fitmacher in den erfrischenden Gerstensaft?

Des RĂ€tsels Lösung liegt in der "Seele" des Bieres, dem Malz. Es wird aus keimender Gerste gewonnen und liefert die im Bier enthaltenen, wertvollen Inhaltsstoffe. Wichtige Fitmacher sind die leicht verdaulichen Kohlenhydrate des Bieres, aus denen der Körper schnell verfĂŒgbare Energie gewinnt. FĂŒr Schönheit, aber auch fĂŒr Gesundheit und Wohlbefinden sorgen die im Bier enthaltenen B-Vitamine: Sie sind nĂ€mlich nicht nur wichtig fĂŒr eine reine Haut und schönes Haar, sondern auch fĂŒr den gesamten Stoffwechsel, fĂŒr Nerven, Immunsystem, Blutbildung und Sehvermögen. Die B-Vitamine gehören zu den Vitaminen, die der Körper nur in sehr geringen Mengen speichern kann. Sie sollten deshalb tĂ€glich mit dem Essen und Trinken aufgenommen werden.

Bier enthĂ€lt außerdem die Mineralstoffe Magnesium und Kalium, die vom Körper benötigt werden, damit Muskeln und Nerven richtig funktionieren. Magnesium unterstĂŒtzt die MuskeltĂ€tigkeit und die ReizĂŒbertragung der Nerven. Kalium ist wichtig fĂŒr Herz- und Muskelfunktion, spielt aber auch bei der Wasserausscheidung aus dem Körper und bei der Regulierung des Blutdrucks eine wichtige Rolle. So kann eine hohe Kaliumaufnahme den Blutdruck senken. Natrium und Kalzium sind dagegen kaum im Bier zu finden. Ein Plus fĂŒr die Gesundheit, denn Kombination von Kalziumarmut und Magnesiumreichtum beugt Herzerkrankungen, Gallen- und Harnstein vor.

Hopfen schließlich verleiht dem Bier nicht nur die charakteristische WĂŒrze. Seine Inhaltsstoffe wirken als mildes, natĂŒrliches Beruhigungsmittel, das selbst erregte GemĂŒter besĂ€nftigt. Ein Grund mehr, sich ab und zu erfrischendes und wohlschmeckendes Bier zu gönnen.
(Quelle: www.brauerbund.de, Stand: 27.08.03)



aufgenommen am:03.09.2003
Kategorie:GetrÀnkehandel: Bier
Suchbegriffe:Bier, Gesundheit
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