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Besser kann auch ein Apriltag nicht sein. 8.00 Uhr - es regnet. Wir sitzen beim
Frühstück und stärken uns für das Kommende. 8.20 Uhr - blauer Himmel rundherum.
Wir schöpfen Hoffnung und bereiten unsere Räder sowie den Rucksack vor. 8.40 Uhr
es regnet erneut. 9.00 Uhr - es geht los bei nachlassendem Regen. Der Rucksack
befindet fertig gepackt mit einem Gewicht von ca. 6 Kg auf dem Rücken - es kann losgehen.
Wir radeln durch das Rappachtal vorbei am Parkplatz des Skigebietes Nebelhorn. Der
Asphaltweg wird allmählich steiler und erreicht teilweise knapp 30 % Steigung. Die ersten Tropfen
Schweiß fallen von der Stirn.
Wir steigen weiter im Tal - immer entlang des Weges um auf einem schmalen Bergpfad,
der teilweise nur durch Leitern und Seile begehbar ist den Schrofenpass auf knapp 1800
Meter zu erreichen. Der Spaß steht uns noch ins Gesicht geschrieben.
Entlang des Aufstieges treffen wir viele Wanderer, die einerseits Bewunderung bis
Unverständnis für unsere Tour aufbringen. Wir sind es gewohnt.
Der Blick zurück ins Tal gibt einen Ausblick auf die Aussichten der nächsten Tage,
die wir hoffentlich oft genießen können.
Nach einer kurzen Pause geht es weiter über eine schweren Downhill mit leicht aufgeweichtem
Boden hinab nach Warth, wo wir uns einen ersten Imbiss verdient haben. Es ist Mittag.
Von Warth geht es weiter bergab nach Lech, wo wir auf Asphalt erneut auffahren auf den
auf 1773 Metern gelegenen Flexenpass.
Die Sonne scheint und somit haben wir Zeit für einen leckeren Kaffee bei bester Sonne.
Nach dem Flexenpass fahren wir erneut ab durch ein Tunnelsystem. Mit einer fetten
Gewitterwolke im Rücken kommen wir selbst die steilsten Abstiege ohne Mühe hoch und
rollen wiederum bei bester Sonne in St. Anton ein. Es ist erneut Kaffee-Zeit. Vorher
wird das Hotel bezogen.
Nach der etwas schwierigen Suche nach einem Restaurant kommen wir pünktlich zur
Olympiaeröffnungsfeier ins Hotel zurück und genießen den Sound von DJ Tiesto zum
Einmarsch der Athleten in Athen.
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